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Ein grandioser Aufstieg zur Malline Blanco auf 1600 Meter

Heute "cabalgieren" wir endlich wieder! Die Pferde sind gesattelt und wir reiten stetig bergauf zur Malline Blanco, zum Puesto von Lukas. Er wird später mit Quimai und Luis, einem Freund, folgen. Weil wir erfahrungsgemäß viel langsamer unterwegs sind, als Gauchos, reiten wir zwei Stunden eher los. Außerdem wollen wir den grandiosen Aufstieg und die Aussicht genießen. Eben habe ich das Feuer entfacht, als die drei mit einem Packpferd ankommen. „Wir wollen Assado machen, da reicht dein Feuerchen nicht“, ruft mir Luis zu. Alle schwärmen aus, um Holz zu sammeln. Kurz darauf brennt ein Riesenfeuer. Gaucho Luis bereitet sein Nachtlager. Während Lukas und Quimai im Zelt schlafen, richtet sich Luis die Satteldecken und das Fell als Nachtlager. „Ist das nicht kalt heute Nacht?“ frage ich, das Lager bestaunend, schließlich sind wir auf 1600 Meter Höhe. „Niemals“ lacht er. Doch später zieht er noch eine Art Skianzug an und deckt sich mit einer Folie zu. Im Laufe des lustigen Abends wird klar, dass Lukas seinen Geburtstag feiert. Kurz vor Mitternacht zündet er eine Kerze auf einem Pan dulce, einem hohen runden Rührkuchen an und pustet kräftig. Ein gutes, neues Lebensjahr, Lukas!

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