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Heute gibt es eine warme Dusche. Neben dem winzigen Häuschen, das ein Rohr mit Brausenkopf und Wasserhahn, enthält steht ein Badeofen.

Wer warm duschen möchte, darf mit Holz anheizen. Ich habe Glück. Das warme Wasser reicht für die Körperpflege und das Wäschewaschen. Abends genießen wir das Urlaubsfeeling in Villa Pehuenia. Wir schlendern zwischen fröhlichen Menschen durch die einzige Einkaufsstraße. Hier gibt es Patagoniens beste Tarten und einen Strohhut für mich. Ein alter Eisenbahnwagon der Transpatagonia dient als Gastraum. Roland begeistert die Technik, mich das kühle Bier. In einem kleinen Cafe dreht sich alles um die Früchte der Pehuenien (Araukarien). Auf einem Baum können bis 400 Kilogramm

der kohlenhydratreichen Pinien wachsen. Im Herbst ist Erntezeit. Aus dem Mehl werden köstliche Kekse, Pan casero (Brot) oder Torta fritas gebacken. Wer im Schatten einer riesigen Araukarie gestanden und den Stamm hinaufgesehen hat, begreift, warum dieser Baum bei den Mapuche heilig ist.

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