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Zu Gast bei den Vigeros am Logo Puelo

Von El Hoyo reiten wir westlich ins Tal des Rio Epuyen. Unsere nächste Rast machen wir an einem kleinen Kiosko in Lago Puelo. "Claro", die Pferde dürfen das Gras hier abfressen. Man liebt hier Pferde. Wir werden von meiner Namensvetterin Sol, die eigentlich Marisol heißt, einer jungen, sehr interessierten Argentinierin mit Chorizo, pan casero und Bier verwöhnt. Wir sollen bleiben und die Nacht hier verbringen. Anna, Sols Mutter, zeigt uns das gesamte Anwesen, wir naschen Kirschen, bestaunen die Größe des Besitzes, sitzen im Sessel im Wohnzimmer und lauschen ihren Erzählungen. Wir sind bei der Familie Vigero gelandet. Sie besitzen um den Lago Puelo und den Rio Turbio viel Land und betreiben im Turbio eine Estancia. Das ist unser nächstes Ziel. Der Bruder und Onkel der beiden lebt dort. Heute wollen wir noch ein Stück Weg schaffen und reißen uns los. Wir erreichen am Ufer des Lago Puelo ein privates und staatliches Schutzgebiet "Parque National Lago Puelo und Parque Natural Raul Solari". Camping ist erlaubt, zwei Familien hocken um die Feuerstellen und grillen offenbar Fisch, den es hier massig geben soll. Ein schöner Platz, doch leider kein Gras für unsere Pferde. Also nichts für uns.

Wir laufen am Fluss entlang und entdecken hinter einer Farm mit einigen Rindern zwischen Fluss und Zaun einen breiten Streifen mit sattem Grün. Unser Platz für die Nacht. Wir haben erfahren, dass ein Streifen von 25 Metern zwischen Gewässer und Privatland öffentlich ist und nicht abgesperrt werden dürfe. Zwar gibt es eine Tranquera, die ist aber nicht verschlossen.. Wir treten ein. In der Nähe des Hauses satteln wir ab, nachdem wir vergeblich die Eigentümer gesucht haben um nach einer permiso, einer Genehmigung, für unser Bleiben zu fragen. Irgendwann werden sie kommen und wir fragen später. Allerdings hören wir erst spät in der Nacht ein Auto in den Hof fahren... wir erklären unser Hiersein manana.

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